Es ist die kleine Angst vor der Nacht,
die mich nicht schlafen lässt.
Bis dahin war ich hundemüde,
wöllte am liebsten jede Sekunden allein im Laufen einschlafen.
Doch dann liege ich im Bett
und dann kommt dieser Augenblick
in dem unerklärlicher Weise in meinem Verstand
die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen.
Dann, wenn in mir plötzlich pure kalte Angst auftritt
und mein Kopf voll mit Gedankenfetzen fast zu zerbrechen droht.
Dieser Moment in dem ich so sensibel, wie sonst nie, bin,
jedes Knacken höre, jeden Schatten als Gefahr deute,
mir kurzzeitig Wahnfiguren erscheinen
und so schnell, wie sie da waren, auch wieder verschwinden
und dann "mein Kopf" einfach nicht mehr die Schnauze hält,
es sich anfühlt, als würden darin kleine Monster sitzen,
die mit Hämmerchen auf mein Gehirn einschlagen.
Wo Panik & Wahn so überhand nehmen,
dass ich am liebsten den Verstand komplett verlieren mag,
nicht ich sein möchte,
nicht an diesem Ort sein will,
nur noch verzweifle und mir am liebsten was antun will.
Aber ich tue nichts, schweige dann,
warte bis die Nacht ein Ende nimmt,
bis ich von allem so erschöpft bin,
das mich der Schlaf zu sich zieht.
Good Night Halluzination!
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